Aversion, Abneigung oder Ablehnung (von lat. aversatio zu aversio „Ekel“) bezeichnet die Neigung eines Organismus, auf bestimmte Reize mit Unlust zu reagieren. Eine Aversion kann gegenüber jeder Art von Reizen oder Objekten bestehen, zum Beispiel gegenüber bestimmten Menschen, Handlungen, Dingen (Nahrungsmitteln) oder Situationen und Erinnerungen. Als aversiv können auch die Reize selber bezeichnet werden und so kann beispielsweise Schmerz ein aversiver Reiz sein. Ein weiteres Beispiel für eine Aversion sind Gerüche, die Übelkeit auslösen. Eine Aversion ist meistens mit dem Antrieb verbunden, sich abwenden zu wollen. Aversive Reize werden gemieden bzw. lösen eine Vermeidungsreaktion aus. Hinter Aversionen stehen meistens unangenehme oder verletzende Erfahrungen, plus eine gelernte Verknüpfung (Konditionierung) von Wahrnehmungen mit dem unangenehmen oder schrecklichen Gefühl. Während die Aversion eine unbewusste Emotion ist, sind Antipathie und Vorurteil eher der Ausdruck sozialpsycholgischer Gefühle.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Aversion
Agonistisches Verhalten (griech.: agonistikos = kämpferisch), auch Agonismus, steht als Überbegriff für sämtliche Verhaltensweise, welche mit kämpferischen Auseinandersetzungen zwischen Artgenossen während rivalisierender Situationen in Zusammenhang stehen.
Es umfasst dabei sowohl Angriffs- wie auch Fluchtverhalten, bezieht also aggressive und defensove Verhaltensweisen ein, die sich im Annähern, Imponieren, Drohen, Angeifen, Abwehren, Beschwichtigen, Unterwerfen, Fliehen äußern. Auch die sogenannten Übersprung handlungen gehören zu den agonistischen Verhaltensweisen. Dem agonistischen Verhalten liegen lebensnotwendige Ansprüche hinsichtlich Lebensraum, Nahrungsaufnahme, Fortpflanzungspartnern sowie der Betreuung von Nachkommen zu Grunde. Telemetrische elektrische Reizungen in relevanten Zwischenhirnregion (Dienbephalon) von Katzen zeigten, dass in Abhängigkeit von äußeren Konstellationen Elemente der Flucht, des Verharrens bzw. des Angriffs ausgelöst werden können.